Minhang, Shanghai. Die Satellitenstadt als intermediäre Planung. Chinas Architekten zwischen kompetitivem Anspruch und parteipolitischer Realität.

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DE

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Berlin

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ZLB: 93/3115

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Zusammenfassung

Das Anliegen der Arbeit ist es, einen Ausschnitt chinesischer Bau- und Planungsrealität in einen größeren soziologischen Zusammenhang zu stellen und somit eine etwas andere Sichtweise zu provozieren, welche die alte Methapher von den "blauen Ameisen" und der gesichtslosen Anonymität des chinesischen Schaffens als inhaltlich überholt darstellt. Die Arbeit versteht sich als Analyse, die die Erklärung von Einzelerscheinungen auf der Grundlage und vor dem Hintergrund eines Gesamtzusammenhangs versucht. Es wird die These vertreten, daß die chinesische Bau- und Planungspraxis Ende der 50er Jahre nicht so unbeeinflußt von internationalen Entwicklungen blieb und daß chinesische Architekten und Planer in ihrem eng gesteckten Rahmen - auch Flexibilität und Bereitschaft zeigten, sich mit den harten Fakten auseinanderzusetzen. Die These wird am Beispiel der Satellitenstadt Minhang bei Shanghai verdeutlicht. Ein weiterer Aspekt der Arbeit ist es, das Verhältnis zwischen Architekt/Planer und Partei zu beleuchten. Es geht vor allem um das Satellitenkonzept, nämlich wie, wann und unter welchen spezifischen Bedingungen es auf seinen "volksrepublikanischen Weg" geschickt wurde, welches seine Zielsetzungen waren, wie es planerisch und baulich umgesetzt wurde. sg/difu

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336 S.

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Berliner Beiträge zu Umwelt und Entwicklung; 2