Die Reisezeit der Fahrgäste öffentlicher Verkehrsmittel in Abhängigkeit von Bahnart und Raumlage. Ein Beitrag aus verkehrlicher Sicht zur Frage "U-Bahn oder U-Straßenbahn".

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SEBI: HB 792-4

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Abstract

Bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines Verkehrsmittels ist vom Standpunkt des Verkehrskunden aus eine Betrachtung der Fahrzeugreisegeschwindigkeit allein nicht befriedigend.Für den Fahrgast ist nur der gesamte Zeitaufwand (Anmarsch-, Warte-, Beförderungs- und Abmarschzeit) ausschlaggebend.Es zeigt sich, daß die Verkürzung der Fahrzeiten öffentlicher Verkehrsmittel durch die Wahl großer Haltestellenabstände nur bei langen Beförderungszeiten für die Fahrgäste Zeitgewinne bringen.Bei der mittleren Beförderungsweite in deutschen Großstädten von rund 5 km führen Beförderungszeitgewinne infolge großer Haltestellenabstände durch längere An- und Abmarschwege zu Reisezeitverlusten.Bei gleichem Verkehrsaufkommen haben lange U-Bahnzüge gegenüber kurzen U-Straßenbahnzügen wegen der größeren Zugfolgezeiten beträchtliche Wartezeiten der Fahrgäste zur Folge (bei 5 km Beförderungsweite fast die Hälfte der anschließenden Beförderungszeit). ud/difu

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U-Bahn, U-Straßenbahn, Reisezeit, Beförderungszeit, Haltestelle, Verkehr

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Stuttgart: (1966), ca. 130 S., Abb.; Tab.; Lit.

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U-Bahn, U-Straßenbahn, Reisezeit, Beförderungszeit, Haltestelle, Verkehr

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