Kulturlandschaft Samland. Kollektives Gedächtnis und Identittäswandel vom 19. bis zum 21. Jahrhundert.
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Berlin
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ZLB: Kws 195/16
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Abstract
Die Bezeichnung "Samland" ist auf einer aktuellen geographischen Karte Europas nicht mehr zu finden, stattdessen liest man heute den Namen "Kaliningrader Halbinsel". Aus militärpolitischen Gründen war die Region für zahlreiche Europäer fast ein halbes Jahrhundert lang nicht zugänglich. Das Buch zeichnet ein differenziertes Bild einer bedeutenden europäischen Region mit ihren Brüchen und Kontinuitäten vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Sie konzentriert sich vor allem auf die Küstenlandschaft des Samlandes, die für die Identität des nördlichen Ostpreußens, also des heutigen Kaliningrader Gebiets, besonders prägend war bzw. ist. Die Suche der Autorin nach regionalen und lokalen Identitäten erforderte die Beschäftigung mit verschiedenen Themenfeldern wie Fischerei, Bernsteingewinnung, Literatur und Kunst, Architektur und Denkmälern, Verkehr und Infrastruktur, Bädertourismus sowie Flucht und Vertreibung.
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374 S.