Kommunale Institutionen zwischen Honoratiorenverwaltung und Massendemokratie. Partizipationschancen, Autonomieprobleme und Stadtinterventionsmus in Berlin, London, Paris und Wien 1888-1914.

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Baden-Baden

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ZLB: 94/1860

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Abstract

Die Studie ist aus einem im August 1989 begonnenen Projekt innerhalb eines Schwerpunktprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft unter dem Rahmenthema "Theorie politischer Institutionen" hervorgegangen. Sie befaßt sich zunächst mit Theoriebegriffen kommunaler Institutionen. Das Informationsmaterial stammt aus der zeitgenössischen Qualitätspresse der Jahre 1888 bis 1914. Es ermöglicht einen Vergleich des Epochencharakters und der Strukturen der Städte Berlin, London, Paris und Wien. Weiterhin behandelt werden Grundelemente der hauptstädtischen Verfassungskonzeptionen,Spannung slinien im politisch-administrativen und kommunal- wirtschaftlichen Institutionenverständnis sowie Reflexionen über Bürgergeist, Lokalpatriotismus und Stadtelitenideologien. Andere Schwerpunkte sind u.a. kontroverse Leitgedanken zur Stellung einer Metropole im Staatsverband, die Wahlrechtsgestaltung, die Bedeutung von Stadterweiterungen und die kommunale Dezentralisierung. Abschließend wird versucht eine politische Synthese der kommunalen Institutionen abzuleiten. ha/difu

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315 S.

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