Das Missverständnis Landwirtschaft. Befindlichkeit, Selbstbild und Problemwahrnehmung von Bauern und Bäuerinnen in unsicherer Zeit.

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Zürich

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ZLB: 2002/1460

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Weshalb stellt ein Landwirt auf biologische Bewirtschaftung um und sein Nachbar investiert in einen weiteren Rationalisierungsschub? Sind Betriebsfaktoren der Grund, oder ist eine solch folgenreiche Entscheidung Charaktersache? Welches Ökologiebewusstsein überlagert das Handeln der Bauern? Wie wird es von sozialen Umständen beeinflusst? Was bedeutet es überhaupt, heute Bauer zu sein? Der Autor fragt nach Identität und Befindlichkeit von Bauern und Bäuerinnen, analysiert Konflikte und kommt zum Schluss: Das grundlegende Problem heutiger Landwirtschaft liegt weder in topographischer noch in klimatischer Ungunst und auch nicht hinter marktwirtschaftlichen Bedingungen verborgen. Vielmehr bewirkt eine generelle Sprachverwirrung, dass Ursachen und Symptome, dass das Machbare und das Wünschbare nicht mehr unterscheidbar sind. Der Autor will die herrschende Agrardiskussion anders verstehbar machen, um neue Beurteilungen zu ermöglichen. Er stützt sich dazu auf eine breit angelegte Fragebogenerhebung sowie auf Gespräche mit Bauern und Bäuerinnen. Landwirtschaft - das sind nicht lediglich drei Prozent der Erwerbstätigen, sie betrifft uns alle. difu

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215 S.

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