Zur Methode der Nutzen-Kosten-Analyse im Bereich der Arbeitskräftewanderung.

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Die evidentesten Kosten und Nutzen der Arbeitskräfte-Migration werden in mikro- und makroökonomischer Ebene aufgeführt und nach Nutznießer und Kostenträger aufgeschlüsselt; die sozialpsychologischen Folgen werden als Imponderabilien nicht in Betracht gezogen. Für die Hauptkostenfaktoren zu Lasten der Herkunfts- und Aufnahmeländer läßt sich sagen, daß die Primärkosten prinzipiell meßbar sind, aber eine präzise Messung gegenwärtig noch erheblich durch die Unzulänglichkeiten der Statistiken erschwert wird. Schwierigkeiten ergeben sich bei der Bestimmung des Nutzens; es lassen sich zwar die Primärnutzen für die Herkunftsländer (Einsparung von Arbeitslosengeldern, Devisenimport usw.) relativ leicht erfassen, den durch die Emigration ausgelösten Rückgang von Gesamtangebot und -nachfrage sowie die damit verbundenen inflationistischen bzw. deflationistischen Induktionen der Auswanderung lassen sich nur schwer abschätzen. - Bisher läßt sich die allgemeine Form des Nutzen-Kosten-Modells für einen mutmaßlichen Nutznießer bestimmen, ein algebraisches Modell für unterschiedliche Nutznießergruppen ist noch nicht vorhanden.

Beschreibung

Schlagwörter

Ausländischer Arbeitnehmer, Arbeitskraftwanderung, Kosten-Nutzen-Analyse, Wirtschaftsplanung, Arbeit, Wirtschaft

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In: Europadia (1970) S. 5-10

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Ausländischer Arbeitnehmer, Arbeitskraftwanderung, Kosten-Nutzen-Analyse, Wirtschaftsplanung, Arbeit, Wirtschaft

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