Case Management: Anglo-amerikanische Konzepte und ihre Anwendbarkeit im Rahmen der bundesdeutschen Krankenversorgung.
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DE
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Berlin
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ZLB: 97/1540-4
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Abstract
Im Mittelpunkt der Arbeit steht das aus dem angloamerikanischen Sprachraum stammende Case Management und seine potentielle Funktion im Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung chronisch-kranker, multi-morbider und pflegebedürftiger Menschen. Basierend auf einer umfangreichen Literaturanalyse wird der politisch-institutionelle Kontext, die historische Entwicklung sowie die aktuelle Anwendung und Diskussion der Methode in den USA (Advocacy-Funktion, Broker-Funktion, Gate-Keeper-Funktion), in England (Care Management Konzept) und Deutschland (Unterstützungsmanagement) nachgezeichnet. Dabei wird festgestellt, daß Case Management in allen drei Ländern vermehrt von seiner ursprünglichen Intention und seinem methodischen Proprium entfernt wird. Einzelne Bruchstücke werden aus ihrem sinnbildenden Kontext gerissen und die Bruchstücke für den marktwirtschaftlich orientierten Umbau des Sozial- und Gesundheitswesens instrumentalisiert und statt Patientenorientierung und -partizipation in den Gesundheitssystemen zu realisieren wird die Ökonomisierung, Rationalisierung und Rationierung der Krankenversorgung weiter vorangetrieben. goj/difu
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99 S.
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Papers; P 96-208