Flexible Arbeit und nachhaltige Lebensführung.

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Berlin

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ZLB: 2000/733-4

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Abstract

Das Normalarbeitsverhältnis befindet sich in einem Prozess der Erosion, der durch die Globalisierung der Ökonomie, die Diversifizierung und Flexibilisierung der Arbeitsformen und die Individualisierung der Lebensführung geprägt wird. Die Flexibilisierung der Arbeitszeitpolitik und der Arbeitszeitmuster bildet einen zentralen Hebel zur Herausbildung eines neuen und flexiblen Arbeitstypus. In ihm treffen sich Erwartungen an mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten in der Erwerbsarbeit und an mehr Zeitsouveränität zur Verfolgung persönlicher Interessen. Mit dem flexiblen Arbeitstypus sind aber auch Befürchtungen verbunden, von steigendem und selbst zu verantwortendem Leistungsdruck, von zunehmendem Planungsaufwand und Koordinationsproblemen in der Freizeit, von steigender Abhängigkeit von betrieblichen Vorgaben und sozialer Unsicherheit. Mehr private Zeitverfügung wirft darüber hinaus Fragen nach den sozialen Inhalten und Effekten der Zeitnutzung auf, gerade in einer historischen Phase, in der sich traditionelle soziale Bindungen auflösen und in der gesundheitliche und ökologische Risiken die Lebensqualität einschränken. Der Beitrag stellt am Beispiel des Mustertarifvertrags der Volkswagen AG zu einer arbeitsplatzsichernden Arbeitszeitverkürzung die Frage nach den Wechselwirkungen zwischen flexibler Arbeitsgestaltung und alltäglicher Lebensführung, genauer nach den Effekten von Arbeitszeitverkürzung, Arbeitszeitflexibilisierung und Einkommensminderung auf Zeitwohlstand und sozial-ökologisches Engagement. difu

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38 S.

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Papers; P 99-507