Deutsche in St. Petersburg 1865-1914. Identität und Integration.

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Essen

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ZLB: 96/1938

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Reichskanzler Bismarck war politisch so weitsichtig, dieBeziehungen zu Rußland ständig stabil zu halten und Friedens,- Neutralitäts- und Rückversicherungsverträge mit dem Riesenreich im Osten abzuschließen. Der Zeitraum der Arbeit, der die 1865 begonnene Volkszählung in Rußland sowie den Ausbruch des Ersten Weltkriegs umfaßt, stellt die wichtigste Phase einer Entwicklung dar, mit der eine Integration von Deutschen im Russischen Reich ermöglicht werden sollte, die aber mit dem Ausbruch der ersten Feindseligkeiten zwischen den Volksgruppen in St. Petersburg 1914 ein jähes Ende fand. Die Autorin untersucht einerseits die kollektive Identität des dort ansässigen Deutschtums, d. h. unter welchen Verhältnissen eine ethnische Minderheit existieren konnte, und andererseits die aus zwei verschiedenen Blickwinkeln gesehene Integration der deutschstämmigen Bevölkerung. Dabei geht es um die Integration nach außen, gegenüber der russischen Bevölkerung, und um die Identität nach innen, die Annäherung der verschiedenen Kreise und Schichten der deutschen Minderheit untereinander. Behandelt wird auch die politische Partizipation der Deutschen, z. B. in der Petersburger Stadtduma. mabo/difu

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288 S.

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Veröffentlichungen des Instituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa; 6