Göhner Wohnen. Wachstumseuphorie und Plattenbau.

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Baden

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ZLB: Kws 102/135

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Abstract

Göhnersiedlungen sind ein Zeugnis der Boomjahre in der Schweiz. Das Unternehmen des "Baulöwen" Ernst Göhner baute in kurzer Zeit eine Siedlungslandschaft aus vorfabrizierten Bauelementen: 9.000 Plattenbau-Wohnungen erstellte die Ernst Göhner AG zwischen 1965 und 1975 im Schweizer Mittelland. Gut 20.000 Menschen leben heute in diesen immergleichen Wohnungen in Greifensee, Volketswil, Fällanden oder Neuenhof. Als der 65-Jährige zu seinem letzten großen Abenteuer ansetzte und die Schweizer Bauwirtschaft mit einer straff geführten Produktionskette für Elementbauten zu revolutionieren begann, war das Echo groß. Der Volksmund nennt die Siedlungen pauschal "Göhnerswil". Die Gewinnmaximierung der Ernst Göhner AG wird zum Sinnbild des Geschäftsgebarens im Kapitalismus. Heute sind die Schlagworte von damals wieder in aller Munde: Berichte über "Zuwanderung", "Wohnungsnot", "Bauboom" und "Zersiedelung" füllen die Zeitungsspalten. Frage ist, was heute von den Göhnersiedlungen gelernt werden kann. Die längst pensionierten Akteure von einst erinnern sich, wie sie genau die gleichen Debatten vor 40 Jahren schon einmal geführt hatten. Neben zahlreichen historischen Aufnahmen zeigt ein fotografischer Essay von Oliver Lang die Siedlungen im Heute.

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243 S.

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