Zwischen Markt und Mildtätigkeit. Die Bedeutung der Freien Wohlfahrtspflege für Gesellschaft, Wirtschaft und Beschäftigung. Eine Studie des IWG Bonn.

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München

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ZLB: 2002/2432
DST: M 50/75

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Abstract

Die Freie Wohlfahrtspflege hat für Wirtschaft und Gesellschaft große Bedeutung. In weit über 90.000 Einrichtungen von Krankenhäusern über die Altenpflege bis hin zu Beratungsstellen für Aussiedler erarbeiten mehr als 3 Mio. Beschäftigte - haupt- oder ehrenamtlich - Güter und Dienste im Wert von rund 90 Milliarden DM. Dabei ist absehbar, dass in einer stark alternden Gesellschaft die Nachfrage nach diesen Gütern und Diensten weiter steigen wird. Dennoch haben sich die Grundlagen für die Freie Wohlfahrtpflege verändert. Mit dem Auf- und Ausbau des Sozialstaates ist eine zahlungskräftige Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen entstanden, die viele private Anbieter auf den Plan gerufen hat. In ihnen sind der Freien Wohlfahrtspflege oft leistungsstarke Wettbewerber erwachsen. Die Freie Wohlfahrtspflege ist deshalb an einem Scheideweg angelangt. Nimmt sie die Herausforderungen des Marktes an, gerät sie in Gefahr, ihre gemeinwohlorientierten, in Mildtätigkeit wurzelnden Aufgaben zu vernachlässigen. Konzentriert sie sich hingegen auf diese, könnte sie aus ihren marktgängigen Tätigkeitsbereichen verdrängt werden. Das ist das Dilemma, dem sie nur mit vorausschauenden Unternehmensstrategien entkommen kann. difu

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235 S.

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