Lärmkarten zur Öffentlichkeitsbeteiligung. Analyse und Verbesserung ausgewählter Aspekte der kartografischen Gestaltung.

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DE

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Hamburg

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EDOC

Zusammenfassung

Lärm gehört zu den größten Umwelt- und Gesundheitsproblemen unserer Zeit. Um gegen die Belästigung und Gesundheitsgefahr, die von Lärm ausgehen, anzukämpfen, sind seit dem Jahr 2002 alle fünf Jahre Lärmkarten von den EU-Staaten zu erstellen. Da es auf EU Ebene, sowie national, nur unzureichende Vorgaben zur kartografischen Gestaltung von Lärmkarten gibt, setzt sich die Arbeit mit der Analyse und Verbesserung von Lärmkarten zur Öffentlichkeitsbeteiligung entsprechend der Umgebungslärmrichtlinie auseinander. In einer qualitativen kartografischen Analyse wurde ein Überblick über kartografische Mängel von Lärmkarten gewonnen, welche in einer Bestandsanalyse der Lärmkarten der 27 deutschen Ballungsräume quantifiziert wurden. Eine Analyse der Handlungen, die Kartennutzer zur Erreichung des Nutzungsziels ausführen, schaffte, gemeinsam mit einer Anforderungsanalyse, die Grundlage für die Verbesserung ausgewählter kartografischer Elemente. Da der Hauptbestandteil der Karten die Schallimmissionen sind, wurde in einem nutzerorientierten, iterativen Prozess ein Farbschema zur Darstellung des Schalldruckpegels entwickelt, dessen Eignung in vier Nutzerstudien nachgewiesen werden konnte. Die Eignung der Ergebnisse wurde in Hinblick auf die Verwendbarkeit in anderen EU-Staaten, sowie die Übertragbarkeit auf andere Lärmquellen und durch Crowdsourcing gewonnene Daten überprüft.

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XXI, 399 S.

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