Landwirtschaft und Landwirtschaftskammer in der Rheinprovinz am Vorabend des Ersten Weltkriegs.

Botermann und Botermann
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Botermann und Botermann

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DE

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Köln

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ZLB: 95/3410

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"Der Agrarsektor war in der vorindustriellen Zeit der bestimmende ökonomische Faktor in Deutschland. Nach dem Beginn der Industrialisierung in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts verlor die Landwirtschaft durch die Entwicklung des sekundären und des tertiären Sektors bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs diese dominierende Position. Dieser ökonomische Transformationsprozeß ging einher mit den Veränderungen im politischen und sozialen Bereich. Der Prozeß der modernen Staatsbildung, d. h. die Zentralisierung, Bürokratisierung, Monopolisierung und teilweise auch Konstitutionalisierung politischer Macht, führte zu einer Ausweitung der Staatsfunktionen.... Folge des sich entwickelnden Interventionsstaats war, daß er auch auf dem gesellschaftlichen Gebiet in die Formierung von Interessengruppen eingriff. Hatte der Staat ein Interesse daran, daß die Anliegen einer bestimmten Gruppe überhaupt oder in stärkerem Maße artikuliert wurden, trug er dafür Sorge, daß sich eine Interessengruppe formierte... Den Gegenstand dieser Untersuchung bildet eine solche vom Staat ins Leben gerufene, neben freien Vertretungen agierende Interessengruppe: Die Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz" (1 f.). Die Agrarstrukturen werden in der Arbeit vor allem auf der Ebene der fünf rheinischen Regierungsbezirke untersucht. sg/difu

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VIII, 328 S.

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Reihe Wirtschafts- und Rechtsgeschichte; 26