Die Wirkung von Architektur auf den gelebten Raum zentraler Plätze. Am Beispiel von Bremen und dem Media-Park Köln.

Selbstverl.
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DE

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Bayreuth

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ZLB: Kws 405,2/5

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DI

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Abstract

Zentrale Plätze nehmen auch heute noch, nach dem Verschwinden des traditionellen Markttreibens, eine bedeutende Stellung im Ermöglichen öffentlichen Lebens ein. Neben ihrer räumlichen Lage, eingeschliffenen Routinen und ihrer Raumgestaltung gibt es jedoch viele weitere Argumente, die diesen zentralen Plätzen eine Vorrangstellung gegenüber dem restlichen Raum sichern. Welche atmosphärischen Wirkungen die Plätze hervorrufen, wird in der Arbeit untersucht. Theoretisch von Bedeutung ist dabei der Thirdspace-Ansatz, der um einen vertiefenden Blick in phänomenologische Sphären des gelebten Raumes, also aus einer individuumszentrierten Sicht sowie dem der ActorNetwork-Theorie nahen Ansatz der AtmosphericActorNetworks mit einer Perspektive von Seiten des materiellen Raumes ergänzt wird. Für die empirische Bearbeitung des Themas wurden der Marktplatz von Bremen als traditionell gewachsener Marktplatz und der Zentrale Platz des "MediaPark" Köln als kontrastierendes Beispiel neuzeitlicher Architektur gewählt. Die breite Palette eingesetzter Methoden - Experteninterviews, Passantenbefragung, Tracking, Teilnehmende Beobachtung, Kartierung - lässt im Ergebnis, gegliedert nach den Einflussfaktoren vom materiellen Wirken über das Symbolische bis hin zum Atmosphärischen, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Orte herausarbeiten.

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III, 92 S.

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Bayreuther Geographische Arbeiten; 34