Dritter Gefahrenbericht der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern. Bericht über mögliche Gefahren für die Bevölkerung bei Großkatastrophen und im Verteidigungsfall.

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Bonn

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0343-5164

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ZLB: Zs 7553-3.2006

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Abstract

Der Dritte Gefahrenbericht beschreibt die Entwicklung der unterschiedlichen Gefahrenpotenziale und Risiken unserer Gesellschaft seit der Vorlage des Zweiten Gefahrenberichts (2001). Die Schutzkommission schätzt mögliche zeitliche Entwicklungen der Gefahrenpotenziale und Risiken ein und gibt konkrete Hinweise auf Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur Verbesserung der gegenwärtigen sowie der absehbar zukünftigen Situation in Deutschland. Bei den Gefahren handelt es sich um atomare, biologische chemische, datennetzbezogene Gefahren, um Gefahren durch den elektromagnetischen Impuls und Gefahren durch die Freisetzung von mechanischer und thermischer Energie. Es werden sechs Lücken in der Vorsorge identifiziert, 1. bei der Mobilisierung der Selbsthilfepotenziale in der Bevölkerung, 2. dem Schutz kritischer Infrastrukturen, 3. der Warnung und fortdauernde Unterrichtung der Bevölkerung und der Organisationen des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe, 4. der Versorgung und Nachsorge im medizinischen, pharmazeutischen und psychosozialen Bereich, 5. bei der allgemeinen Organisation der Notfallversorgung und 6. bei der Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser. Zur Schließung der Lücken und zur allgemeinen Verbesserung der Situation im Jahr 2006 gibt die Schutzkommission ihre Vorstellungen und Empfehlungen zum Handlungsbedarf ab.

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97 S.

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Zivilschutz-Forschung; 59