Intelligente Flächennutzung. Erfassung und Bewertung von Wohnbaulandpotenzialen in der Flächennutzungsplanung.

Chmielorz
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Wiesbaden

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1616-0991

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ZLB: 4-Zs 2997
BBR: Z 123
IRB: Z 952
TIB: ZA 3249
IFL: Z 1343

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Abstract

Seit mehreren Jahren können zunehmende Siedlungsentwicklung und vorrangige bauliche Entwicklung des Außenbereichs als treibende Faktoren einer enormen Flächeninanspruchnahme, der Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen und des Verlustes von Ökosystemfunktionen identifiziert werden. Angesichts einer Flächeninanspruchnahme von 106 Hektar/Tag im Jahr 2006 hat die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Nachhaltigkeitsrat ein quantitatives Flächensparziel, das eine Reduktion der Inanspruchnahme auf 30 Hektar/Tag bis zum Jahr 2020 anstrebt, entworfen. Zusätzlich gibt sie mit diesem quantitativen ein qualitatives Ziel vor, das ein Verhältnis von Innen- zu Außenentwicklung von 3:1 anvisiert. Die aktuelle Flächeninanspruchnahme und die fortschreitende Siedlungsdispersion müssen zugunsten einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Siedlungsentwicklung gebremst werden. Vor diesem Hintergrund wird ein mehrdimensionaler Bewertungsrahmen vorgestellt, welcher künftige Wohnbaulandpotenziale auf Ebene des Flächennutzungsplans in den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit Ökologie, Soziales und Ökonomie bewertet. Der Bewertungsrahmen ist Teil des Forschungsprojekts FIN.30, das im Zeitraum von 2006 bis 2009 im Rahmen der REFINA-Forschungsinitiative des BMBF an der Professur für Städtebau und Bodenordnung der Universität Bonn bearbeitet wird.

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Flächenmanagement und Bodenordnung

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Nr.1

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S. 39-45

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