Das westeuropäische Wirtschaftswachstum nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Planification und der sozialen Marktwirtschaft.

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DE

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Münster

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ZLB: 2005/495

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Zusammenfassung

Die fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts sind als das goldene Zeitalter des Kapitalismus in die Wirtschaftsgeschichte eingegangen. Deshalb wird immer wieder der Transfer der zeitgenössischen Wirtschaftspolitik auf aktuelle Probleme gefordert. Die Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft und der Ruf nach einem neuen Marshall-Plan sind nur zwei Beispiele hierfür. Solche Empfehlungen implizieren die Vorstellung, dass sich der westeuropäische Nachkriegsboom im Wesentlichen auf eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik zurückführen läßt. Die Arbeit diskutiert, inwieweit diese Annahme einer theoretischen und empirischen Analyse standhält. Mit Hilfe der neuen Wachstumstheorie und der Kointegrationsanalyse werden sowohl nationale (z. B. Soziale Marktwirtschaft und Planification) als auch internationale Erklärungsansätze (z. B. Marshall-Plan) des golden age untersucht. Es zeigt sich, dass der Einfluss der Wirtschaftspolitik auf das Wachstum relativiert werden muss. Dagegen wird die Bedeutung der unterschiedlichen Ausgangsbedingungen in den einzelnen Ländern für die Erklärung ihres Wachstumsprozesses unterstrichen. difu

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VIII, 188 S.

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Münsteraner Beiträge zur Cliometrie und quantitativen Wirtschaftsgeschichte; 9