Brasiliens verpfändete Zukunft. Das schwere Erbe einer verfehlten Entwicklung belastet den demokratischen Neubeginn.
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IRB: Z 1140
SEBI: Zs 1543-4
SEBI: Zs 1543-4
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Abstract
Die neue zivile Regierung trat im Januar 1985 ein schweres Erbe an: Die Auslandsverschuldung beträgt 100 Mrd. US-Dollar, die Inflationsrate mehr als 220 %, die Einkommensverteilung ist ungleich, die Säuglingssterblichkeit mit 75/1000 Todesfällen, die Analphabetenrate mit mindestens 26 Mio. sehr hoch. Massenarbeitslosigkeit, Massenarmut lassen sich ebenso wenig wie die vorgenannten Faktoren auch nur mittelfristig ändern. Aus eigener Kraft wird Brasilien kaum in der Lage sein, sich aus der Zwangslage zu befreien. Es bedarf eines entschiedenen Entgegenkommens der ausländischen Gläubigerbanken und nutzbarer Handelszugeständnisse der westlichen Regierungen, um das Land zur Mobilisierung aller vorhandener Ressourcen zu befähigen und es zu einer binnenorientierten Entwicklung zu veranlassen. (Sie)
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Keywords
Wirtschaftsstruktur, Verschuldung, Armut, Kapitalmarkt, Sozialstruktur, Einkommen, Bevölkerungswachstum, Sterblichkeit, Berufsausbildung, Geldwert, Entwicklungsland, Wirtschaftsentwicklung
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Entwicklung und Zusammenarbeit, Frankfurt/Main 26(1985), Nr.4, S.5-7
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Wirtschaftsstruktur, Verschuldung, Armut, Kapitalmarkt, Sozialstruktur, Einkommen, Bevölkerungswachstum, Sterblichkeit, Berufsausbildung, Geldwert, Entwicklungsland, Wirtschaftsentwicklung