Von der Raumzelle zum freien Grundriß - und zurück.
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1988
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SEBI: Zs 3796-4
IRB: Z 34
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Zusammenfassung
Der Titel unterstellt eine Entwicklung des Wohnungsbaus dieses Jahrhunderts im Sinne eines Fortschritts und dessen allmähliche heutige Zurücknahme. Die Dominanz des Baukörpers über den Wohnungszuschnitt, wie sie die "Stadtvillen" der IBA zeigen, hat Vorläufer sowohl in der Bürger- als auch in der Arbeiterwohnung des ausgehenden Jahrhunderts. Dieses "von außen nach innen" Planen wurde im Neuen Bauen abgelöst von einer Planung "von innen nach außen". Die Funktionalisierung des Grundrisses lässt zunehmend weniger Einrichtungs- und Wohnflexibilität zu, Individualräume werden bis zur "Kabine" reduziert. Die "symmetrische, regelmäßige, einheitliche und zusammenfassende, architektonisch zentral gegliederte Gesamtanlage" ist schließlich gleichermaßen Forderung des Bauens der 20er Jahre, des Dritten Reiches und des sozialen Wohnungsbaus der Nachkriegszeit geworden. Mit viel einfacheren Mitteln ist die bürgerliche Wohnung mit ihrem Raumangebot flexibel, wie Großrastersysteme, besonders das negative Extrem "Metastadt" zeigen. Die "Differenzierung von offenen und geschlossenen Räumen" in den Projekten der letzten Jahre eröffnet dagegen eine Entwicklung, die, auch unter den restriktiven Bedingungen des sozialen Wohnungsbaus, neue Wohnqualitäten ermöglicht. Die Ablösung des seit den 20er Jahren gültigen Grundrisschemas ist begonnen. Der Rückgriff auf Wohnformen des 19. Jh., wie sie die postmodernen Stadtvillen zeigen, ist nicht eindeutig zu beantworten. (ba)
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Werk, Bauen + Wohnen, Zürich 75/42(1988), Nr.4, S.18-25, Abb.;Grundr.;Ans.;Lit.