Die Rolle des Wohlfahrtsstaates in der Entwicklung unterschiedlicher Dienstleistungssektoren. Wohlfahrtsstaatsregime und Dienstleistungsbeschäftigung.

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DE

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Berlin

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1011-9523

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ZLB: 4-2004/1171

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FO

Zusammenfassung

Ausgangspunkt dieses Diskussionspapieres ist die von Fritz Scharpf vertretene Auffassung, dass wohlfahrtsstaatliche Institutionen maßgeblich an der Entwicklung unterschiedlicher Dienstleistungssektoren beteiligt sind. Anhand dieser Idee werden polit-ökonomische Hypothesen hergeleitet und schließlich mittels eines Datensatzes für 14 OECD Länder und 20 Jahre empirisch getestet. Zunächst werden die traditionellen sozioökonomischen Determinanten dargestellt und bezüglich ihrer Wirkung auf Dienstleistungssektoren diskutiert. Diese Erklärungsvariablen werden dann um solche ergänzt, die sich aus der Idee unterschiedlicher Wohlfahrtsstaatsregime ableiten lassen. Hierzu greift das Papier wichtige Zeit variante Indikatoren für Institutionen auf. Insbesondere sollten passive Wohlfahrtsstaaten mit einem hohen Anteil von Sozialtransfers an den Staatsausgaben und einem mittleren Zentralisierungsgrad der Lohnverhandlung besonders schwach ausgeprägte Dienstleistungssektoren aufweisen. Die ökonometrischen Schätzungen zeigen, dass die Unterscheidung zwischen aktivem und passivem Sozialstaat tatsächlich für die Beschäftigungsentwicklung bedeutsam ist, während dies für das Lohnverhandlungssystem nur teilweise nachgewiesen werden kann. Schließlich deuten simultane Schätzungen darauf hin, dass private Dienstleistungssektoren sich gegenseitig eher verstärken, während öffentliche Dienstleistungen einen Verdrängungseffekt aufweisen. difu

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41 S.

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Discussion papers; SP I 2003-108