Der Dieselskandal und das Recht - Ein Lehrstück zum technischen Sicherheitsrecht.
E. Schmidt
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
2020
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
E. Schmidt
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 687/932
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die rechtlichen Vorgaben, die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor im Hinblick auf die von ihnen verursachten Emissionen einzuhalten sind, waren lange eine Domäne von (meist: technischen) Experten. Mit dem "Dieselskandal", ausgelöst durch Fahrzeuge des Unternehmens Volkswagen, hat sich dies geändert. Nunmehr ist allgemein bekannt, dass Fahrzeuge nicht nur auf dem Prüfstand bestimmte Grenzwerte einhalten müssen, sondern dass die EU-Vorgaben auch "Abschalteinrichtungen" verbieten. Der Beitrag zeichnet die europarechtlichen Vorgaben zum Typengenehmigungsverfahren nach und ordnet die bekannt gewordenen Befunde verwaltungsrechtlich ein. Das Ergebnis legt es nahe, auch eine strafrechtliche Verantwortlichkeit der Beteiligten genauer zu prüfen. Die Fehlentwicklungen des bisherigen Systems dürften ihre Ursache auch darin haben, dass die behördlichen Verfahren im Unterschied zum Genehmigungsverfahren für stationäre Anlagen weder Transparenz noch Partizipation der Öffentlichkeit kennen. Der Gesetzgeber sollte sowohl auf europäischer wie auf nationaler Ebene diese Lücken schließen.
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
171-197
Zitierform
Freie Schlagworte
Stichwörter
Deskriptor(en)
Serie/Report Nr.
Tagungen der Gesellschaft für Umweltrecht; 50