Zur Politik und Ökonomie von Planungssystemen.

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SEBI: 72/2467

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Zusammenfassung

Die Analyse von Planungssystemen ist in ihrem Argumentationsgang in zwei Teile zerlegt Im ersten Teil wird auf der Basis empirischen Materials ein Plausibilitätstest konkurrierender Paradigmata von Planungstheorien versucht und im Ergebnis der Vorzug des politökonomischen vor dem entscheidungstheoretischen Ansatz in Bezug auf die theoretische Erklärungskraft, empirische Bewährung und strategische Fruchtbarkeit begründet. Im zweiten Teil wird aufgrund der theoretischen und empirischen Befunde eine grobe Einschätzung der gegenwärtigen Gesellschaftsformation kapitalistischer Systeme vorgenommen. Das dominante Merkmal dieser Systeme liegt in der zunehmenden Vergesellschaftung der politischen Steuerungsprozesse durch eine vornehmlich politisch-administrativ initiierte und kontrollierte Ausweitung politischer Partizipation zur Freisetzung ungenutzter Leistungsenergien.Hierin wird die theoretisch letztmögliche und zugleich ambivalenteste Form der Steigerung politischer Steuerungskapazität gesehen.

Beschreibung

Schlagwörter

Planungstheorie, Planungsprozess, Steuerungsprozess, Kapitalismus, Gesellschaftsordnung, Wirtschaftspolitik

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In: Planung und Information.Materialien zur Planungsforschung; Hrsg.Fehl, Gerhard; Fester, Mark; Kuhnhert, Nikolaus, Gütersloh: (1972), S. 69-119,

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Planungstheorie, Planungsprozess, Steuerungsprozess, Kapitalismus, Gesellschaftsordnung, Wirtschaftspolitik

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Bauwelt Fundamente; 34