Umweltentlastung durch Verwertung von Secundärbrennstoffen; Reducing environmental pollution by using secondary fuels; Sauvegarde de l'environnement par utilisation de combustibles secondaires.
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1991
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IRB: Z 70
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Zusammenfassung
In den westdeutschen Bundesländern werden jährlich Secundärbrennstoffe mit einem Substitutionspotential von ca 420 000 t SKE in Zementdrehöfen eingesetzt. Davon entfallen ca die Hälfte auf den Einsatz von Reifen und Altgummi. Durch die Ende 1990 in Kraft getretene 17. BImSchV, die sich mit Verbrennungsanlagen für Abfälle und ähnliche brennbare Stoffe befaßt, werden auch für den Einsatz von Sekundärbrennstoffen in der Zementindustrie zum Teil neue Grenzwerte eingeführt. Diese können bei einigen durch den Brennprozeß bedingten gasförmigen Abgasbestandteilen nicht eingehalten werden. Der Grenzwert für Dioxine und Furane von 0,1ng(TE)/cbm wird unterschritten. Der Einsatz von Sekundärbrennstoffen in der Zementindustrie erspart den Bau von Müllverbrennungsanlagen und die Anlage von Deponien, er verursacht keine Erhöhung von Emissionen im Vergleich zu Primärbrennstoffen. Daher sollte auch nach Ablauf der Übergangsfrist der 17. BImSchV in 1994 bzw 1996 eine Ausnahmeregelung zum Einsatz von Sekundärbrennstoffen in Zementwerken getroffen werden. (-Y-)
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Erscheinungsvermerk/Umfang
Zement, Kalk, Gips international 44(1991), Nr.12, S.605, 606, 607-610, Tab.;Lit.