Suburbanisierung - Verlauf in Ost- und Westdeutschland (Bsp. Mainz).

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München

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ZLB: 2010/2654

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Abstract

Inwiefern wird durch die Suburbanisierung, die ökonomische, ökologische und demographische Entwicklung einer Region beeinflusst? Mit welchen Folgenproblemen müssen Kernstadt und Umland rechnen? Unter Suburbanisierung ist die "Verlagerung von Nutzungen und Bevölkerung aus der Kernstadt, dem ländlichen Raum oder anderen metropolitanen Gebieten in das städtische Umland bei gleichzeitiger Reorganisation der Verteilung von Nutzungen und Bevölkerung in der gesamten Fläche des metropolitanen Gebietes" zu verstehen. Somit handelt es sich bei der Suburbanisierung nicht nur um eine Expansion der Stadt in das Umland, sondern auch um eine Dekonzentration von Bevölkerung, Produktion, Dienstleistung, Verwaltung und Handel. Die Verstädterung der Randzonen und Vorstädte zu Lasten der Kernstädte, setzt mit zunehmender Massenmotorisierung und dem Drang der Bevölkerung im ländlichen Raum zu leben 1960 ein. In der alten Bundesrepublik Deutschland schreitet die Bevölkerungssuburbanisierung der tertiären Suburbanisierung voran. Im Rahmen einer nachholenden Suburbanisierung ist dies in den neuen Bundesländern nach 1990 umgekehrt der Fall. Großunternehmer aus den alten Bundesländern ergreifen in den neuen Ländern die Entwicklungschance. Die städtische Peripherie ist besonders beliebt, mit klaren Eigentumsverhältnissen und riesigen Flächenpotenzial. Exemplarisch werden Daten aus der Stadtregion Mainz herangezogen.

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11 S.

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