Die Wohnungsfrage ist Frauensache! Frauenbewegung und Wohnreform 1870 bis 1933.

Reimer
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Berlin

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ZLB: 4-2006/2833

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Abstract

Während es Literatur zur Geschichte der ersten Architektinnen in Deutschland gibt, fehlen bislang Veröffentlichungen zu den planungsbezogenen Diskursen in der alten Frauenbewegung und ihre Verwobenheit mit den damaligen und aus der Planungsgeschichte bekannten Reformbewegungen. Die Untersuchung schließt diese Lücke und widmet sich dabei vier großen Bereichen: Erstens der weiblichen Wohnungspflege als der frühen Form einer sozial orientierten Planung (Gesetzentwürfe und Kongresse, Besoldete Wohnungspflegerinnen, Wohnungspflege in proletarischen Haushalten), zweitens der Rationalisierung der Hauswirtschaft (Hausfrauenarbeit und Technisierung, Neue Küche und Neue Wohnung, Arbeitsküche versus Wohnküche, Küchentypen auf Bauausstellungen), drittens dem Einküchenhaus (Zentralisierung der Hauswirtschaft, Haushaltsgenossenschaft und Berliner Einküchenhäuser) viertens Genossenschaften und Wohnungen für berufstätige Frauen, die baugeschichtlich wesentlich zur Entwicklung der Wohnform der Ein- und Zweiraumwohnungen fürEinpersonenhaushalte beigetragen haben. goj/difu

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302 S.

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