Geoinformation in der kommunalen Abfallentsorgungs- und strategischen räumlichen Planung.
Springer
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Datum
2014
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Herausgeber
Springer
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Heidelberg
Sprache
ISSN
0034-0111
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 150 ZB 6820
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
In Gemeinden mit schrumpfender Bevölkerungszahl und in der Folge einer "Perforierung" der Siedlungsstruktur entwickeln sich die Gebühren für Infrastrukturen, Abgaben und Steuern mehr und mehr zu einer "zweiten Miete". Zudem verlieren Immobilien aufgrund der dispersen Schrumpfung der Siedlungen an Wert, wodurch eine Trading-down-Spirale angestoßen werden kann. Um einerseits die Kosten für die Abfallentsorgung zumindest konstant zu halten und andererseits eine kompakte Siedlungsform zu forcieren, sollte trotz Schrumpfung einer dispersen Ausdünnung gegengesteuert werden. In diesem Sinne wird im Beitrag aufgezeigt, wie sich die Kosten für die Sammlung der Restmüllfraktion reduzieren und gleichzeitig die Abfallentsorgung als Steuerungsinstrument für die Siedlungsentwicklung einsetzen ließe. Über den gesamten Prozess hinweg - von der Untersuchung von lokalen Wanderungen, der Verteilung von Wohneinheiten und Innenentwicklungspotenzial innerhalb des Gemeindegebietes bis zur Abfallentsorgungsplanung - wurde auf Geodaten verschiedenster Stellen zurückgegriffen, die zusammen mit unterschiedlichen beschreibenden Daten in einer freien Geoinformationssoftware verarbeitet wurden. Durch Überlagerung der Gesamt- und Fachplanungen lässt sich beispielsweise über eine GIS-gestützte Standort- und Erreichbarkeitspotenzialanalyse von Abfallsammelinseln eine Teilzentralisierung der Abfallentsorgung realisieren. Diese Zentralisierung kann eine ressourcenschonende und strategische Gesamtplanung unterstützen.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Raumforschung und Raumordnung
Ausgabe
Nr. 6
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 491-501