Die Sozialdemokratische Partei in Bremen 1890-1914. Reformismus und Radikalismus in der Sozialdemokratischen Partei Bremens.
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SEBI: EF 315
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Zusammenfassung
Während die SPD in Bremen nach dem Sozialistengesetz ihre reformerische Praxis zu realisieren versuchte, setzten ab 1902 scharfe Richtungskämpfe zwischen den Reformisten und Radikalen ein, bei denen die letzteren die Führung in der Partei erobern konnten. Zwischen 1907 und 1910 konnte der Radikalismus in der Organisation festen Grund gewinnen, als politische Kampfmittel wurden nun weniger der Parlamentarismus als eher außerparlamentarische Aktionen - vor allem der Massenstreik - angesehen. Die bremische SPD löste sich nun vom marxistischen Zentrum unter Bebel und Kautsky und wurde zu einem wichtigen Pfeiler des Linksradikalismus. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges gab es in Bremen drei Richtungen die Reformisten, die Linksradikalen sowie die extreme Linke; nach August 1914 fand jede dieser Strömungen ihre organisatorische Form die Mehrheitssozialdemokratie, die Unabhängige Sozialdemokratische Partei und die Internationalen Kommunisten Deutschlands.
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Sozialdemokratie, Reformismus, Radikalismus, Partei, Institutionengeschichte, Ortsgeschichte, Geschichte, Politik
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Hannover, Verlag für Literatur und Zeitgeschehen (1968) 223 S., Tab.; Lit.; Zus.(pol.Diss.; Hamburg o.J.)
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Sozialdemokratie, Reformismus, Radikalismus, Partei, Institutionengeschichte, Ortsgeschichte, Geschichte, Politik
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Schriftenreihe des Forschungsinstituts der Friedrich-Ebert-Stiftung. Reihe B Historisch-politische Schriften