Wann setzten sich Majoritätsangehörige für Minoritäten ein?
Salier
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Salier
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Leipzig
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: Kws 27/229
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Kaum ein anderes Thema polarisiert seit Jahren die europäische und auch die deutsche Gesellschaft wie das Thema Flüchtlinge. Frage ist, wie wir mit den Menschen umgehen, die durch Krieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Immer lauter werden einerseits Forderungen nach Ausgrenzung und Abschiebung. Andererseits wird eingefordert, dass wir Europäer auf die geflüchteten Menschen zugehen und sie in unsere Gesellschaft integrieren sollen. Aber was genau macht eine erfolgreiche Integration aus? Ein grundlegender, wenn auch wenig überraschender Befund ist, dass Integration keine Einbahnstraße ist. Integration erfordert ein aufeinander Zugehen der Kulturen und somit auch Bemühungen der Majoritätsbevölkerung. Verkuyten und Martinovic (2015) haben die Vermutung aufgestellt, dass eine gemeinsame nationale Identität, die sowohl die Majoritäts- wie auch die Minoritätsbevölkerung umfasst, grundlegend für verschiedene Formen des Hilfeverhaltens von Majoritätsangehörigen gegenüber Minoritäten ist. Die Arbeit untersucht, ob sich dieses in den Niederlanden empirisch bestätigte Modell auch auf die deutsche Majoritätsbevölkerung, mit Blick auf die muslimische Minderheit in Deutschland, anwenden lässt.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
45 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Schriftenreihe des Instituts Dr. Bartoschek; 4