Europäischer Binnenmarkt 1992. Wirkung auf einzelne Branchen.

Friedrich, F.
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1988

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Zusammenfassung

Der europäische Binnenmarkt soll Ende 1992 vollendet sein. Mit dann über 320 Mio. Verbrauchern bietet er Unternehmen große Chancen; die europaweite Konkurrenz birgt jedoch auch erhebliche Risiken, insbesondere für jene Unternehmen, die sich nicht rechtzeitig auf diesen Binnenmarkt vorbereiten. Je nach Grad ihrer Sensibilität gegenüber den erwarteten Auswirkungen des Binnenmarktes hat die EG-Kommission kürzlich eine Studie vorgelegt, in der die einzelnen Wirtschaftssektoren in fünf Kategorien eingeteilt werden. Sie reichen von den Sektoren, die am wenigsten betroffen sind, bis zu jenen, wo sich die Auswirkungen am stärksten bemerkbar machen werden. Im Vordergrund der Studie stehen die Auswirkungen auf die Beschäftigung und die Kapazitätsauslastung, mittelfristig die Auswirkungen auf die Investitionen. Zu den am wenigsten betroffenen Wirtschaftsbereichen gehören z.B. Druckereien, Getreide- und Brotherstellung und die Lederherstellung. Die Märkte sind hier stark lokal eingegrenzt. Wirtschaftsbereiche mit schwachen Auswirkungen sind z.B. Konsumwaren mit einfacher Technologie, die Verarbeitung von Agrarprodukten aber auch Investitionsgüterindustrien, wo der Konzentrationsgrad hoch ist und Großbetriebe dominieren. Stärkere Auswirkungen wird es in den Branchen geben, in denen sich technische und administrative Hemmnisse bislang ausgewirkt haben. Am meisten sind Industrien betroffen, die bislang fast oder ausschließlich von öffentlichen Aufträgen abhingen. (hb)

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Der Sachverständige, 15(1988), Nr.11, S.264

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