Urbane Innenentwicklung in Ökologie und Planung.

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Dresden

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ZLB: 2003/172
IFL: Z 0500 - 39

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Abstract

Die urbane Innenentwicklung zielt auf die Deckung des Flächenbedarfs durch Erweiterung und Mobilisierung des Flächen- und Nutzungsangebots in innerstädtischen Bereichen. Sie steht im Spannungsverhältnis der städtebaulichen Handlungsfelder Bestandserhaltung, Freiraum- und Außenentwicklung. Der erste Teil der Schrift stellt stadtsoziologische, städtebauliche und stadtökologische Sichtweisen auf städtebauliche Ziele dar und vermittelt mögliche ökologische und soziale Konsequenzen der Innenentwicklung. Es wird deutlich herausgestellt, dass die Brachflächenentwicklung, auch unter Beachtung der zunehmenden Dynamik ökonomischer und demographischer Schrumpfungsprozesse, das zentrale städtebauliche Handlungsfeld zukünftiger Innenentwicklung ist. Dabei findet Berücksichtigung, dass Brachflächen wichtige ökologische und soziale Ausgleichsfunktionen erfüllen und wohnungs- und siedlungsnahe Erholungsflächen darstellen. Im Mittelpunkt des zweiten Teils der Schrift stehen Sukzession und Ökosystemdynamik auf urbanen Brachflächen und damit eine spezifisch ökologische Perspektive der Innenentwicklung. Am Beispiel des Industriewaldes im Ruhrgebiet erfolgen bodenkundliche, vegetationskundliche, waldstrukturelle und faunistische Zustandsbeschreibungen einer entstehenden spezifisch urban-industriellen Natur, die sowohl als Verfügungsmasse als auch als Zielobjekt städtebaulicher Entwicklung aufgefasst werden kann. difu

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192 S.

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IÖR-Schriften; 39