Looping für den Klimaschutz. Kalk als Kohlendioxidfänger bei Kraftwerken.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551

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Abstract

Kohlekraftwerke setzen naturgemäß große Mengen an Kohlendioxid frei. Deshalb entwickeln Forscher und Industrie Verfahren, die das CO2 aus den Rauchgasen entfernen. Bisher bestehende Verfahren bewirken allerdings für das Kraftwerk Wirkungsverluste von 8 bis 14 Prozent. An der TU Darmstadt wurde ein Verfahren entwickelt, bei dem die Wirkungsgradeinbußen nur bei etwa 5 Prozent liegen. Mit dem in dem Beitrag vorgestellten so genannten Carbonate-Looping-Verfahren wird das CO2 zunächst an gebrannten Kalk angebunden und daraus anschließend wieder freigesetzt. Der gebrannte Kalk reagiert mit CO2 zu Kalkstein, wobei eine große Menge Wärme entsteht, die über Wärmetauscher zur Dampferzeugung im Kraftwerk genutzt werden kann. Beim Carbonate-Looping-Verfahren wird der Kalk prinzipiell im Kreis gefahren. Allerdings muss kontinuierlich gebrannter Kalk ausgelassen und neuer hinzugeführt werden. An einer Technikumsanlage hat die TU Darmstdt das Verfahren unter Beweis gestellt. Als Abfallprodukt entsteht gebrannter Kalk, der in Zementwerken mitverbrannt werden kann, wodurch Emissionen und Energiebrauch in Zementwerken sinken können. Die Anlagen zum Abscheiden von Kohlendioxid lassen sich an bestehenden Kraftwerken nachrüsten.

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Entsorga

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Nr. 10

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S. 38-40

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