Klimawandel als Aufgabe der Regionalplanung.
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DE
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Hannover
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1611-9983
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EDOC
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Abstract
Raumordnung und Regionalplanung können mit ihrem überfachlichen und überörtlichen Ansatz eine maßgebliche Institution sein, um integrative Vorsorgestrategien zu entwickeln und umzusetzen. Dieses Potenzial sollte in jedem Fall auch für den Umgang mit dem Klimawandel genutzt werden. Dabei sind gleichzeitig sowohl der Klimaschutz als auch die Klimaanpassung einzubeziehen. Aufgrund der Bedeutung der regionalen Ebene sollte diese deutlicher als Handlungsebene erkannt und genutzt werden. Dies beinhaltet insbesondere Instrumente zur Sicherung der Potenziale von Regionen für die Minderung von Treibhausgasemissionen (z. B. durch raum- und umweltverträgliche Standortplanung für erneuerbare Energien) sowie zur langfristigen Risikovorsorge (z. B. Freihalten der Überflutungsflächen zur Pufferung von Extremereignissen). Bestehende Ziele der Umweltvorsorge, wie beispielsweise die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme, müssen vor diesem Hintergrund konsequenter umgesetzt werden. An der Schnittstelle zur lokalen Ebene der Bauleitplanung kann ergänzend der Einbindung der Bürger in die Diskussions- und Entscheidungsprozesse eine wichtige Rolle zukommen. Insgesamt verdeutlichen die Herausforderungen durch den Klimawandel, dass sich die Regionalplanung stärker zu einem Prozessmanagement wandeln muss, in dem fach- und gebietsübergreifende Entwicklungsprozesse initiiert, begleitet und umgesetzt werden.
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18 S.
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Positionspapier aus der ARL; 81