Großflächengemeinde mit großen Ambitionen. Klimaschutz und Siedlungsentwicklung.

Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik

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DE

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Bielefeld

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0941-9225

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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555

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Abstract

Bereits viermal war Neustadt am Rübenberge regionaler Solarmeister. Mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz und Siedlungsentwicklung (AKS), das gemeinsam mit der Klimaschutzagentur der Region Hannover und dem Institut für Wohnpolitik und Stadtökologie erarbeitet wurde, will die Stadt ihr Klimaschutzprogramm weiter fortsetzen. Neustadt am Rübenberge ist mit 357 Quadratkilometern die flächengrößte Stadt Niedersachsens und liegt im Nordwesten der Region Hannover. Die Kommune besteht aus einer Kernstadt und 33 ländlich strukturierten Stadtteilen. Dank privater Initiativen von Hausbesitzern, Unternehmern und Landwirten wird mehr Strom aus regenerativer Energie produziert, als benötigt wird. Der Überschuss wird ins Überlandnetz eingespeist. Ein zentrales Ziel des neuen Aktionsprogramms ist wiederum, die Bevölkerung sowie die ortsansässigen Betriebe einzubeziehen. In dem Beitrag werden die Schwerpunkte des Programms vorgestellt. Einer der inhaltlichen Schwerpunkte ist Klimaschutz in der Siedlungsentwicklung. Der Flächennutzungsplan von 2000 weist ein dreistufiges Siedlungsentwicklungsmodell aus. Priorität hat die Kernstadt. An zweiter Stelle steht die Entwicklung in den neun ländlichen Grundschulstandorten. In allen anderen Orten soll es nur Eigenentwicklung geben, das heißt, dass nur Einheimische hier bauen dürfen. Neue Siedlungsgebiete sollen klimagerecht entwickelt werden. Dazu gehören Konzepte zur Nutzung erneuerbarer Energie und zum Ressourcenschutz. Eine weitere Fragestellung wird sein, wie die Nahversorgung der ländlichen Stadtteile gesichert und verbessert werden kann, um automobilen Einkaufsverkehr zu vermeiden. Das Konzept wurde vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) als förderwürdig ausgewählt. Außerdem ist eine Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) erfolgreich eingeworben worden.

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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik

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Nr. 2

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S. 31-32

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