Ein neues Zuhause? Eine ethnographische Studie in einem Altenpflegeheim.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 4-2009/2591
ZLB: Kws 564/12

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DI

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Abstract

Aus der Perspektive der Bewohner sowie der Mitarbeiter wird das Leben, Wohnen und Arbeiten im Altenpflegeheim betrachtet. Die Problemfragen der Ethnogerontologie werden dabei anhand der Ethnographie im Altenpflegeheim erörtert. Wie sieht deren Realität aus? Wie bewältigen sie ihre neue Situation? Was empfinden sie, welche Bedürfnisse haben sie? Die Alten werden von der Gesellschaft ausgegrenzt, sie sind plötzlich die Fremden, sie sind die Benachteiligten, werden fremdbestimmt. Welche Alternativen gibt es? Welche ethnologischen Erkenntnisse können aus den Darstellungen gezogen werden? Kapitel I stellt die theoretische Herangehensweise dar. Nach der Definition von Ethnogerontologie wird vertiefend auf die Ethnologie und die Gerontologie eingegagenn, um anschließend die Sozialisation "im Alter" zu erläutern. Kapitel II zeigt das Altenpflegeheim im historischen, gesellschaftlichen und juristischen Kontext und als Institution. Kapitel Ill gibt einen Einblick in die alltägliche Praxis der Sozialarbeit und der Pflege in der stationären Altenhilfe. Die Innensicht des Heims wird in Kapitel IV offen gelegt. Der Einzug und das Leben im Altenpflegeheim beschreibt, wie die Bewohner versuchen, sich nach der freiwilligen oder oft unfreiwilligen Migration einzuleben, sich in den neuen Kulturzusammenhang zu integrieren. Frage ist, ob es Alternativen zum Altenpflegeheim gibt.

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315 S.

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