Vorgeschichte der Gegenwart. Dimensionen des Strukturbruchs nach dem Boom.

Vandenhoeck & Ruprecht
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Vandenhoeck & Ruprecht

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Göttingen

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ZLB: Kws 1/60

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Abstract

Wer die 1970er und 1980er Jahre erlebte, erlebte sie vielfach als eine Zeit der Brüche, der Veränderung und der Krisen. Die beiden Ölkrisen verwiesen auf die "Grenzen des Wachstums" und auf das Auslaufen der industriellen Moderne. Doch diese beiden Jahrzehnte erschöpften sich nicht in Krisen, sondern brachten auch neue Entwicklungen und Chancen mit sich. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur veränderten sich so rasch und nachhaltig, dass schon Zeitgenossen den Zäsurcharakter dieser Jahre konstatieren, ohne allerdings die ebenso vielfältigen wie widersprüchlichen Umbrüche nach dem Boom auf den Punkt bringen zu können. Es wird nach der Reichweite, dem Tiefgang und der Wirkung von Strukturwandel und Beschleunigung seit den 1970er Jahren gefragt. Die Autoren beschreiben den Formwandel und die Strukturbrüche der Arbeitswelt, analysieren die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik zwischen Kontinuität und Bruch, untersuchen die Entwicklung von der Konsum- zur Konsumentengesellschaft und hinterfragen Zeitdiagnosen und Erwartungshorizonte. Sie reflektieren kritisch das Verhältnis von Kontinuität und Zäsur und zeichnen so ein plastisches Bild der Vorgeschichte unserer Gegenwart.

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502 S.

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