Geld und (Stadt-)Raum. Zur Nachhaltigkeit von Finanzströmen in gebauter Umwelt.
Selbstverl.
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Selbstverl.
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Wien
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ZLB: 4-2009/1627
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Abstract
Die Deregulierung der Finanzmärkte setzte beträchtliche Verschiebungen in der Immobilienwirtschaft in Gang: Das Kapital für (urbane) Immobilienprojekte wird heute zu einem guten Teil von institutionellen Investoren wie international agierenden Immobilienfonds oder Real Estate Investment Trusts bereitgestellt und über eine Vielzahl von Finanzierungsinstrumenten kanalisiert. Da sich dieses Kapital an (globalen) Rendite-Möglichkeiten orientiert, konzentriert es sich an "Hot Spots" wie Global Cities und innerstädtischen Gunstlagen. Weil es in Boomphasen Überreichlich vorhanden und im Krisenfall zurückgezogen wird, sind die städtischen Immobilienmärkte starken konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt. Aufgrund langer Bau- und Entwicklungsphasen kommt es im Abschwung meist zum Flächenüberhang; in der Hochkonjunktur-Phase herrscht Flächenknappheit. Gegensteuerungsversuche von Seiten der Städte in Richtung einer nachhaltigen Stadtentwicklung bleiben solange wirkungslos, als sich Stadtpolitik und Stadtplanung gezwungen sehen, im internationalen Städtewettbewerb um Investoren und Prestigeprojekte zu konkurrieren.
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S. 169-175
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Wissenschaft & Umwelt. Interdisziplinär; 12