Der Berliner Architekturstreit. Architektur, Stadtbau, Geschichte und Identität in der Berliner Republik 1989-1999.
Mann
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Mann
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DE
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Berlin
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ZLB: 2010/1496
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Abstract
Der Berliner Architekturstreit war die große öffentliche Debatte über die kulturelle Ausrichtung eines vereinten Deutschlands nach dem Mauerfall. Erst in der Historisierung der Kontroverse werden die Ideen hinter den beiden miteinander konkurrierenden Konzepten für den Aufbau Berlins sichtbar. Architekten, Städtebauer, Kunsthistoriker und weitere Stimmen in den Feuilletons der großen Tageszeitungen und politischen Magazine trugen in den 1990er Jahren einen flammenden Streit darüber aus, wie Berlin als Hauptstadt eines vereinten Deutschlands wieder aufzubauen sei. Verbunden wird diese Debatte besonders mit den Namen D. Hoffmann-Axthelm, J. P. Kleihues, H. Kollhoff, R. Koolhaas, V. M. Lampugnani, F. Neumeyer, O. M. Ungers und H. Stimmann. Sollten die Planungen für das Neue Berlin experimentelle oder traditionalistische Ansätze verfolgen? Sollten verdichtete Hochhauslandschaften oder steinerne Blockrandbebauungen in Zukunft das Stadtbild bestimmen? Vordergründig ging es in dieser legendär gewordenen Kontroverse um städtebauliche Erwägungen, hintergründig wurde jedoch um die kulturelle Identität der jungen Berliner Republik gerungen. Neben dem architekturtheoretischen Zusammenhang und dem kulturhistorischen Hintergrund der Debatte durchleuchtet die Studie diese Entwürfe für die neue Hauptstadt, die sich in ihrem Verständnis der deutschen Geschichte und kollektiven Identität diametral gegenüberstehen, und klopft sie auf ihr Verhältnis zur Berliner Geschichte hin ab.
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352 S.