Düsseldorfer Gutachten: Empirisch gesicherte Erkenntnisse über kriminalpräventive Wirkungen. Eine Sekundäranalyse der kriminalpräventiven Wirkungsforschung. Gutachten für die Landeshauptstadt Düsseldorf.

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Düsseldorf

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ZLB: 4-2009/1621

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GU

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Abstract

Beim Gutachten handelt es sich um eine Metaanalyse des aktuellen Standes der Kriminalprävention und ihrer Evaluation, um eine möglichst gesicherte Basis für die Kommunalpolitik zu erhalten. Es ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil werden 61 Studien zur Kriminalprävention ausgewertet, die sich durch interessante Ansätze und vor allem durch eine empirische Begleitforschung auszeichnen. Die Kommunalpolitik kann sich an solchen konkreten und erfolgreichen Vorbildern orientieren und diese auf die lokalen Verhältnisse ausrichten. Der zweite Teil enthält eine Rezeption des weltweit bekannten Sherman-Reports, der im Auftrag der amerikanischen Regierung mit aufwändiger Unterstützung ein empirisch fundiertes Resümee der Wirkungsforschung in den USA gezogen hat. Teil drei enthält die spezifischen Ergebnisse der Wirkungsforschung zur fremdenfeindlichen und rechtsextremen Gewalt. Dieses aktuelle und politisch besonders beachtete Problem der Kriminal- und Kommunalpolitik in Deutschland erfährt damit eine erste Gesamtdarstellung mit Ergebnissen, die die bisher häufig hilflosen und aktionistischen Präventionsbemühungen weiter führen. Schließlich wird im vierten Teil analysiert, welche kriminalpolitischen Konsequenzen aus der vorwiegend amerikanischen Debatte über "broken windows" und "zero tolerance" für deutsche Großstädte zu ziehen sind.

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439 S.

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