Nach dem Erdgipfel. Global verantwortliches Handeln für das 21.Jahrhundert. Kommentare und Dokumente.

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Bonn

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ZLB: 93/3346

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Abstract

Angehörige von UN-Organisationen und Repräsentanten von Nichtregierungsorganisationen (Non-gouvernment-organizations, NGO) aus vier Kontinenten bewerten aus ihrer Sicht die Ergebnisse der Konferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro. Sie sind sich darin einig, daß die Konferenz allein nicht ausreicht, um eine Wende der Weltentwicklung zu mehr Nachhaltigkeit zu bewirken. Dabei spiegeln die meisten Kommentare von Vertretern der NGO und Repräsentanten des Südens eine Ernüchterung wider und sind von einem Mißtrauen gegenüber den Regierungen des Nordens geprägt. Bei der Frage des Bevölkerungswachstums gibt es weitgehende Übereinstimmung, daß die unbestritten notwendigen Kontrollmaßnahmen eine komplexe Ausrichtung von Lösungswegen beinhalten müssen. Andere Beiträge verweisen darauf, daß es weltweit unterschiedliche Formen der Umweltwahrnehmung und entsprechend unterschiedliche Sichten von der Notwendigkeit des Umweltschutzes gibt. Lösungen bei der Bearbeitung des Problemfeldes Armut und Umwelt können nur dann erfolgreich sein, wenn die Betroffenen aktiv in die Maßnahmen eingebunden sind. Erhebliche Differenzen gibt es bei der Frage, ob der gegebene institutionelle Rahmen und die Partizipation weiter Bevölkerungskreise ausreichen, eine größere finanzielle Hilfe und einen gerechteren Technologietransfer in gang zu bringen. goj/difu

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276 S.

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Eine Welt; 7