Vielversprechende Ergebnisse. Die Bitburger Braugruppe erprobt ein nass-mechanisches Recyclingverfahren für Kieselgur aus Brauerei-Filterschlämmen.

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Berlin

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1868-9531

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ZLB: Kws 280 ZB 1571
IRB: Z 1853

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Abstract

In einem Kooperationsprojekt zwischen Universität, Kieselgurerzeuger und Brauereiindustrie, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wird, wurde ein nass-mechanisches Recyclingverfahren für Kieselgur aus Brauerei-Filterschlämmen entwickelt. Es ermöglicht, die Filterschlämme, die mit Hefe und organischen Trübstoffen verunreinigt sind, produktionsintegriert aufzubereiten und im Kreislauf zu fahren. Das Verfahren beruht auf der Desagglomeration von Kieselgur und Hefe mit Hilfe der Grenzflächenmodifikation durch die Wasserstoffionenkonzentration. Nachdem das Verfahren zunächst im Technikumsmaßstab im Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik der TU Clausthal und anschließend in einem Pilotbetrieb getestet worden war, wurde es bei einer Braugruppe in den vollständigen Filtrationsablauf integriert. Mit dem Verfahren, das ab einem Bierausstoß von einer Million Hektoliter pro Jahr wirtschaftlich ist, können rund fünfzig Prozent Recyclingkieselgur wiedergewonnen werden. Die Qualität entspricht den Anforderungen an Frischgur. Der Verfahrensentwicklung liegt eine Patentierung zugrunde.

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S. 37-46

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