Biogas-BHKW zur Strom- und Wärmeerzeugung. Partnerschaft von Stadtwerken und Landwirten in Bietigheim-Bissingen.

Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg

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Stuttgart

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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333

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Abstract

Die Umsetzung innovativer Konzepte zur Energieversorgung ist ein wichtiger Aufgabenbereich der Stadtwerke. Dabei zeigt sich, dass eine zentrale Wärmeversorgung ökologische und wirtschaftliche Vorteile gegenüber Einzelheizungen aufweisen kann. Die zentrale Versorgung kann einfacher und konsequenter auf neue Konzepte ausgerichtet werden, vor allem wenn sich der Stand der Technik verändert. Außerdem ist in einem Heizwerk durch die verschiedenen Nutzer mit ihren zeitlich unterschiedlichen Anforderungen an die Heizung eine gleichmäßigere Auslastung zu beobachten. In dem Beitrag wird das Beispiel der Stadtwerke Bietigheim-Bissingen (SW-BB) vorgestellt. Entsprechend der Leitlinie haben die Stadtwerke in dem Wohngebiet Kreuzäcker mit 1.000 Wohneinheiten in 350 Häusern ein Nahwärmesystem realisiert, an das auch ein benachbartes Gymnasium und eine Schwimmhalle sowie eine Seniorenresidenz angebunden sind. Bereits in der Planungsphase des Heizwerks wurde ein Konzept unter Einbeziehung erneuerbarer Energie entwickelt. So kam ein Holzkessel mit 1.500 Kilowatt Wärmeleistung, der mit Hackschnitzeln beheizt wird, zur Deckung der Grundlast zum Einsatz. Die Holzhackschnitzel werden aus der näheren Region bezogen. Die Idee zur Biogas-Verwendung entstand ebenfalls recht früh. Da die Errichtung einer Biogasanlage direkt neben dem Heizwerk nicht möglich war, wurde eine Kooperation mit der Bioenergie Oberriexingen (BEO) beschlossen. Die BEO stellt einen Zusammenschluss von acht Landwirten der Region dar, die gemeinsam eine Biogasanlage betreiben und das Gas über eine erdverlegte Gasleitung direkt in das Heizwerk Kreuzäcker leiten. Damit wurde aus dem Heizwerk ein Blockheizkraftwerk.

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Die Gemeinde

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Nr. 4

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S. 167-169

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