Ernst Ludwig Kirchner als Architekt. Mathildenhöhe Darmstadt.
Hirmer
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Hirmer
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DE
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München
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ZLB: Kws 405/79
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SW
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Abstract
Bislang ist kaum bekannt, dass Kirchner 1905 nicht nur die berühmte Künstlergruppe "Brücke" mitbegründete, sondern auch als diplomierter Architekt in Dresden abschloss. Die Architekturzeichnungen des jungen Kirchner aus den Jahren 1901 bis 1905 sind geprägt von Jugendstil, Reformbewegung und früher Moderne. Nicht weniger als die frühesten Werke des späteren Expressionisten von Weltrang zeigt der Band, der aus einem reichen Konvolut an Arbeiten aus den Jahren 1901 bis 1905 im Nachlass Kirchner schöpfen kann. Zum ersten Mal überhaupt werden die virtuosen Architekturzeichnungen des jungen Ernst Ludwig Kirchner umfassend präsentiert. Die Entwürfe aus Kirchners Studienzeit in Dresden und München reichen von aufwendigen Innenraumgestaltungen mitsamt Möbeln, Lampen und Wandornamenten über Wohnhausprojekte, Malerateliers und Museumsplanungen bis hin zu seiner Diplomarbeit mit dem Entwurf einer kompletten Friedhofsanlage. Das stark von Jugendstil und früher Moderne geprägte architektonische Werk wird in den Kontext seiner Lehrer Fritz Schumacher und Paul Wallot sowie seiner Kommilitonen und späteren "Brücke"-Kollegen Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gestellt. Zugleich erweist sich eine frappierende Nähe zum Schaffen der zeitgenössischen Architekten und Gestalter Peter Behrens, Charles Rennie Mackintosh, Erich Mendelsohn und Joseph Maria Olbrich. Damit wird neben einem monographischen Blick auf Kirchners Frühwerk ein spannendes Kapitel der (Bau-)Kulturgeschichte um 1900 und ein neuer Aspekt der komplexen Entwicklung der frühen Moderne erschlossen.
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144 S.