Deutschland am Rande einer Rezession. Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2008.

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Essen

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ZLB: Zs 1074-2008, He.

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BE

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Abstract

Die Prognose unterstellt eine Stabilisierung des Bankensektors und eine Erholung der Weltkonjunktur ab Mitte 2009. Nach und nach können dann einige begünstigende Faktoren zum Tragen kommen. So wird die Inflation in den kommenden Monaten durch die jüngste Preiskorrektur an den internationalen Rohstoffmärkten weltweit gemildert. Da vor allem Preisrückgänge bei Energierohstoffen unmittelbar entlastend wirken, wird die Kaufkraft der Haushalte gestärkt. Begünstigend wirkt auch die vielfach relativ robuste Verfassung der Bilanzen von Unternehmen außerhalb des Finanzsektors. Die Weltwirtschaft wird zudem durch die weiterhin kräftige Nachfrage aus den Schwellenländern gestützt. Der größte Unsicherheitsfaktor der Prognose besteht im Ausmaß und der Dauer der Krise an den internationalen Finanzmärkten. Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Herbst des Jahres 2008 am Rande einer Rezession. Zahlreiche negative Schocks hatten bereits eine Eintrübung des Konjunkturklimas bewirkt, und mit der Zuspitzung der Lage an den Finanzmärkten haben sich die Aussichten deutlich verschlechtert. Deutschland ist von der internationalen Konjunkturschwäche in besonderem Maße betroffen, weil vor allem die Nachfrage nach Investitionsgütern zurückgeht, die im deutschen Exportsortiment eine überragende Rolle spielen. Die vorlaufenden konjunkturellen Indikatoren lassen für die kommenden Monate einen Produktionsrückgang erwarten. Um der gestiegenen Unsicherheit für das kommende Jahr Rechnung zu tragen, haben die Institute neben einer Basisprognose auch ein Risikoszenario durchgerechnet. Im Risikoszenario würde sich die Konjunktur im kommenden Jahr stärker und länger abschwächen als im Basisszenario prognostiziert.

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85 S.

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