Beobachtungen am Jüngsten Gericht von Michelangelo nach dem 8. April 1994.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
item.page.language
item.page.issn
0027-299X
item.page.zdb
item.page.orlis-av
IRB: Z 524
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Papst Clemens VII. erteilte 1533 Michelangelo den Auftrag, die beiden Schmalwände der Sixtinischen Kapelle im Vatikan mit Fresken zu bemalen. Das Fresko wurde 1541 enthüllt und hat zu allen Zeiten sowohl Zustimmung als auch Ablehnung herausgefordert. Sein Zustand wurde durch Übermalungen und Umwelteinflüsse immer schlechter. 1990 begann man mit einer Reinigung, die vier Jahre dauerte. Papst Johannes Paul II. feierte den Abschluß der Reinigungs- und Restaurierungsarbeiten am 8. April 1994. Der Zustand des Freskos war für Künstler und auch für Kunsthistoriker ein Zustand, der von Michelangelos Intentionen nicht nur mit der Zeit immer mehr abwich, sondern sie geradezu umkehrte. Uns Heutigen ist das Werk neu geschenkt, aber auch anvertraut. Es sollte uns bewußt werden, daß wir nicht nur Kunsthistoriker, Denkmalpfleger und alle Kunstfreunde, sondern nun auch die Künstler wieder hinschicken müssen, zum Studium, zur Anregung, zur Auseinandersetzung, damit Michelangelos Werk ein Lernziel für die Gegenwart sein kann.
Description
Keywords
Journal
Das Münster (München)
item.page.issue
Nr.1
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S.2-14