Integration von Umfeldfaktoren zur Festlegung von Versuchsgebieten in der Siedlungsabfallwirtschaft.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0027-2957
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ZLB: Kws 274 ZB 682
BBR: Z 372
IRB: Z 836
TIB: ZB 1398
BBR: Z 372
IRB: Z 836
TIB: ZB 1398
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Abstract
In der Siedlungsabfallwirtschaft erfolgt die Festlegung von Versuchsgebieten nach den Ansätzen von Ziedorn, Gallenkemper und nach dem Gallenkemper-Erweiterungsansatz von Fricke. Die Ansätze beruhen dabei auf bebauungstechnischen Merkmalen, der in den Gebieten liegenden Häuser. Jedoch haben neben bebauungstechnischen Rahmenbedingungen auch kulturelle, sozioökonomische und institutionelle Faktoren einen unmittelbaren Einfluss auf das Konsumverhalten der Bürger in einem Siedlungsgebiet. Das Konsumverhalten der Bürgerinnen und Bürger bestimmt letztlich die Zusammensetzung von Abfällen aus Siedlungsgebieten. In dieser Veröffentlichung wird daher eine Erweiterung des Gallenkemper-Ansatzes vorgenommen mit raumstrukturtypischen Einflussfaktoren, die in Abhängigkeit von unterschiedlichen Raumkategorien öffentlich zugänglich sind. Die daraus abgeleiteten Umfeldfaktoren sollen für die Festlegung von Versuchsgebieten in der Siedlungsabfallwirtschaft dienen und eine Einordnung der Bebauungsstrukturen in eine Raumkategorie und in die damit verbundenen sozioökonomischen Rahmenbedingungen ermöglichen. Dies erfolgt exemplarisch am Beispiel der kreisfreien Stadt Bottrop. Außerdem sollen durch siedlungsabfallwirtschaftliche Ergebnisse wie z.B. Siedlungsabfallanalysen in den raumstrukturtypischen Versuchsgebieten Prognosen bzw. Hochrechnungen auf der Ebene des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ermöglicht werden. Hierdurch können Prognosemodelle entwickelt werden, die zu einer Optimierung der abfallwirtschaftlichen Prozesse im Bundesland Nordrhein-Westfalen führen und damit langfristig zu einer Schließung von Stoffkreisläufen beitragen.
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Müll und Abfall
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Nr. 10
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S. 513-522