Vom täglichen Leben mit "gegebenem Gift".Aus dem Tagebuch einer Betroffenenorganisation.

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DE

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Obwohl die Probleme der bewohnten Altlastenflächen nicht mehr wegdiskutiert werden können, finden die Schwierigkeiten der auf verseuchten Böden lebenden Menschen keine Beachtung. So fühlen sich die Altlastenbetroffenen nicht nur mit den gesundheitlichen und psychischen Problemen als Folge ihres Wohnortes alleingelassen, sondern auch mit der bitteren Erkenntnis, daß die Verantwortung für die Folgen der Industrialisierung allein auf ihre Schultern geladen wird. Die vom Bundesverband für Altlastenbetroffene (BVAB e.V.) und von einzelnen Betroffenen immer wieder geforderte gesamtgesellschaftliche Verantwortlichkeit für das Altlastenproblem wird verkehrt in individuelle Verantwortlichkeit - bleibt pesönliches Schicksal. Dies zeigt der Einblick in das Tagebuch einer Betroffenenorganisation, in die Vertragsgestaltung beim Kauf der Grundstücke und beim Rückkauf der Häuser. Würden bewohnte Altlasten als Herausforderung an die Gesellschaft verstanden - wie politisch zwar propagiert, aber nicht konsequent in die Tat umgesetzt - erließe diese Sichtweise endlich dem einzelnen Betroffenen die gesamte Last der Altlast. Aus einem solchen Lösungsansatz folgte dann auch logisch die Schaffung eines eigenständigen Altlastenrechts - zur menschenwürdigen Problembewältigung. - (Verf.)

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S.621-628

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