Verkehrsablauf in Tunneln und dessen Einfluß auf die Wahl des Tunnelquerschnitts.

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Bochum

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ZLB: 2000/2661-4

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DI

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Abstract

Ziel ist die Entwicklung eines Verfahrens, mit dem bereits im Planungsstadium die volkswirtschaftlich bewerteten Kosten und der Nutzen eines Tunnelprojektes geschätzt und der unter volkswirtschaftlichen Aspekten günstigste Tunnelquerschnitt für die Realisierung gewählt werden können. Anhand zahlreicher selbst erfasster und von Induktionsschleifen stammender Verkehrsdaten deutscher und österreichischer Tunnel wurde der Verkehrsablauf während des normalen Betriebes untersucht und in Form verallgemeinerter Verkehrsstärke-Geschwindigkeits-Diagramme beschrieben. Mit wachsender Verkehrsbelastung werden die Auswirkungen von Störfällen, d.h. von Unfällen, Pannen und Arbeitsstellen, für die Beurteilung des Verkehrsablaufs zunehmend maßgebend. Das Modell, mit dessen Hilfe der Verkehrsablauf in Tunneln unter Berücksichtigung von Störfällen über ein ganzes Jahr beschrieben und mit Hilfe einschlägiger Verfahren wirtschaftlich bewertet werden kann, wurde eingesetzt, um den volkswirtschaftlichen Nutzen eines mehrstreifigen Querschnitts mit Standstreifen gegenüber einem entsprechenden Querschnitt ohne Standstreifen zur ermitteln. Diesem Nutzen werden die zusätzlichen Kosten des Standstreifens aus Berechnungen der Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen gegenübergestellt. Für die praktische Anwendung wurde ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe in einem frühen Planungsstadium ein geeigneter Tunnelquerschnitt gewählt werden kann. Neben der Linienführung, der Wahl des Bauverfahrens und der Ausstattung ist der Tunnelquerschnitt ein entscheidender Kostenfaktor bei der Errichtung eines Tunnels. Gleichzeitig wirkt er sich während des Betriebs des Tunnels maßgeblich auf die Kapazität, die Qualität des Verkehrsablaufs und die Sicherheit des Verkehrs im Tunnel aus. goj/difu

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209 S., Anh.

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Schriftenreihe Lehrstuhl für Verkehrswesen; 22