Bauer - Gemeinde - Nachbarschaft. Verfassung und Recht der Landgemeinde Thüringens in der frühen Neuzeit. 2. Aufl.

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Aachen

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ZLB: 2006/992

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Abstract

Ausgehend von der Erkenntnis, dass Weistümer und Dorfordnungen, unabhängig von ihrer Herkunft und inhaltlichen Prägung, in jedem Fall die rechtlichen Verhältnisse bäuerlicher Produzenten widerspiegeln, muss sich die wissenschaftliche Betrachtung stärker inhaltlichen Untersuchungen zuwenden. Der Bauernstand repräsentierte 70 bzw. 90 % der Gesamtbevölkerung und somit stellte er wirtschaftlich die Basis der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gesellschaft dar. Dieser Tatsache hat die Forschung in der Vergangenheit unzureichend Rechnung getragen. Der Rechtsalltag der ländlichen Bevölkerung ist bislang in der Rechtsgeschichte kaum beachtet worden. Die historische Untersuchung beschäftigt sich mit der Landgemeinde im Übergang zur Neuzeit Thüringens. Im Mittelpunkt steht dabei einerseits das rechtliche und soziale Miteinander im frühneuzeitlichen Dorf, andererseits geht es um die Bedeutung der Landgemeinde für die Entwicklung der sich in der frühen Neuzeit herausbildenden Territorialstaatlichkeit, die sich unter den Bedingungen starker politischer Zersplitterung in Thüringen seit der zweiten Hälfte des 16. Jhs. kleinräumig vollzog. Es wird besonderes Augenmerk auf die Analyse grundlegender juristischer Probleme gelegt, wie z.B. die rechtliche Differenzierung innerhalb der frühneuzeitlichen Landgemeinde und deren Stellung im Staats- und Verfassungsaufbau des Territorialstaates. sg/difu

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219 S.

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Berichte aus der Rechtswissenschaft