Lokalisierung von Grundwasserschadstoffquellen in urbanen Räumen.

Oldenbourg
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Oldenbourg

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München

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ZLB: 98/2071

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DI

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Abstract

Die aus Beprobungen gewonnenen hydrochemischen Daten sind wegen der geringen Meßnetzdichte und der räumlich inhomogenen Verteilung der Meßstellen wenig geeignet, die Grundwasserbeeinträchtigung, die von kleinparzelligen Flächennutzungen ausgeht, zu beschreiben. Die Arbeit untersucht eine neue Methode der Datenanalyse, welche die Lokalisierung von Schadstoffemittenten und dadurch die Kontrollfunktion von Grundwasserüberwachungsnetzen verbessern soll. Dabei werden die Grenzen und Möglichkeiten dieses Verfahrens, die Kombination aus Regelinduktionsverfahren und Fuzzy-Kriging anhand von punktförmig vorhandenen Grundwasserbeschaffenheitsdaten aus einem Karlsruher Pilotprojekt überprüft. Mithilfe eines einfachen Verfahrens - Konzentrationsprofile im Fließverlauf des Grundwassers - wird nachgewiesen, daß die Grundwasserbeschaffenheit eindeutig durch anthropogene Belastungen geprägt ist; makroskalige (Landwirtschaft) und mesoskalige (Kanalisation) Schadstoffemittenten können identifiziert werden. Mit dem zur Auswertung herangezogenen, modifizierten geostatischen Auswertungsverfahren (Fuzzykrig) wird aber auch die Möglichkeit geschaffen, mikroskalige Emissionsquellen innerhalb des Überwachungsgebiets eines Grundwassermeßnetzes zu identifizieren. goj/difu

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V, 128 S.

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Schriftenreihe des ISWW; 83