Eine nicht ganz vollkommene Erfolgsgeschichte. Passivhaussiedlung Bahnstadt in Heidelberg.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: Kws 740 ZB 6736
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Abstract
Auf dem Areal eines brachliegenden Güterbahngeländes in Heidelberg entsteht seit Mitte der 2000er Jahren ein neuer Stadtteil. Inzwischen leben auf einer Fläche von knapp über 100 Hektar etwa 5.000 Menschen in 2.521 Wohnungen mit einer Wohnfläche von zirka 165.000 Quadratmetern. Bis zur Fertigstellung werden zirka 6.500 Menschen dort leben. Während der Planung wurde von Anfang an ein nachhaltiges Energiekonzept in den Mittelpunkt gestellt. Alle Gebäude des Stadtteils - inklusive Büro- und Gewerbeimmobilien - wurden im Passivhausstandard gebaut. Ein Holzkraftwerk hat die CO2-Emissionen halbiert und durch den Passivhausstandard ist die Bahnstadt rechnerisch sogar ein Null-Emissions-Stadtteil. Heidelberg rühmt sich, der Standort einer der größten Passivhaussiedlungen der Welt zu sein. Doch das Modellprojekt hat auch Schattenseiten und Unvollkommenheiten, über die in dem Beitrag berichtet wird. So ist das Leitbild "Stadt der kurzen Wege", dem sich Heidelberg für neu zu planende Quartiere und Stadtteile verschrieben hat, in der Bahnstadt nur bedingt zum Tragen gekommen. Ursprünglich sollten genauso viele Menschen hier sowohl wohnen als auch arbeiten. Dieses Konzept konnte jedoch nur für einen kleinen Anteil der Bahnstädter ermöglicht werden. Zudem erfolgte die Anbindung der Bahnstadt an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erst sechs Jahre nach dem Einzug der ersten Bewohnerinnen und Bewohner, wodurch gleich zu Beginn eine Prägung auf die Nutzung des eigenen Autos stattfand.
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Fachzeitschrift für alternative Kommunalpolitik : AKP : Fachzeitschrift
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Nr. 6
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S. 32-33